
Augsburg – Fuggerei und Spielplätze
Nach einer guten Nacht, in der wirklich alle von uns tief und fest geschlafen haben, ging es nach einem leckeren Frühstück auch gleich los auf Entdeckungstour.
Den Bollerwagen haben wir bepackt mit Decke und kleinem Picknick, so machten wir uns auf in die Altstadt. Dafür mussten wir von unserem Hotel aus nur die Strasse überqueren, schon waren wir in der gemütlichen Fussgängerzone.
Vorbei ging es am Augustusbrunnen und dem prunkvollen Rathaus zur Fuggerei. Dies ist die älteste Sozialsiedlung der Welt. Der Eintritt kostete uns 12 Euro als Familie. In der Siedlung kann man wirklich auch eine Schauwohnung besichtigen, ein kleines Museum gibt es auch und wenn man Hunger oder Durst verspürt, könnte man im gemütlichen kleinen Restaurant auch auf seine Kosten kommen.
Wir jedoch wollten ja picknicken, also ging es weiter zum ersten Spielplatz. Der fiel allerdings eher klein aus, aber um ein wenig herumzutoben reichte er alleweil. Der nächste (Spielplatz Forsterpark) liegt gleich neben dem Einkaufszetrum City Galerie. So konnte der Papa noch kurz den letzten Teil für unser Mittagessen kaufen, während wir es uns beim Spielplatz gemütlich machten und auch alles einmal ausprobierten.
Nach dem Mittagessen ging es weiter in Richtung Augsburger Puppenkiste. Wenigstens von aussen wollten wir sie schon kurz gesehen haben. Wie überall im Sommer gibt es auch in Augsburg unzählige Baustellen, so mussten wir einige Umwege machen um an unser Ziel zu gelangen. So schlimm war das jedoch gar nicht, denn nur so streiften wir noch den tollen Lummerland Spielplatz. Neben Jim Knopf und Emma der Lokomotive waren die Kinder wieder voll in ihrem Element. Dies gab ihnen dann aber wirklich den Rest und sie schliefen anschliessend unverzögerlich im Bollerwagen ein.
Trotzdem sind wir dann an der Augsburger Puppenkiste vorbei und weiter in die Altstadt hinein.
Am späteren Nachmittag waren wir wieder bei unseren lieben Bekannten eingeladen und so wurden wir nochmals mit einem leckeren Abendessen vom Grill verwöhnt. Wir konnten es kaum glauben wie viel unsere Kleinen essen können…Wir haben es schon lange nicht mehr erlebt, dass die Kinder von sich aus gesagt haben, sie seien nun müde und wollen ins Bett. So war dann auch schnell mal Nachtruhe eingekehrt, nur jemand hat noch versucht Peperoniflecken vom Mittagessen aus den T-shirts der Kleinen raus zu waschen…



